Race Across Germany
Die Nummer 6
2. - 4. Juli 2010

Die Hitzeschlacht

Dies war natürlich das Hauptthema während der Fahrt längs durch Deutschland. Großes Fragezeichen am Vorabend

Gedanken: Wie stecke ich die Hitze weg? Priorität lag plötzlich auf der Nacht.

Tagsüber bis 36 Grad und nachts kühlte es ab auf ca. 18 Grad

Vorteil: Man musste sich nicht umziehen und lies sich den relativ kühlen Wind um die Ohren pfeifen.

Gestartet sind wir am Freitag um 9:30 Uhr nach der Verabschiedung am Rathaus vom 2. Bürgermeister Herrn Barkmann. Nach einer sehr netten Ansprache und einem Glas Sekt fuhren wir pünktlich wie vereinbart los.

2010 Versuchskaninchen unterwegs auf den ersten 285 km nach Ebsdorf in die Pizzeria La Grotta. Diese Strecke war komplett neu und hat sich als sehr positiv entwickelt. Auf schönen Land- und Nebenstrecken fuhren wir bei Rendsburg über den Nord-Ost-See-Kanal und bei Gesthacht über die Elbe.

Bis auf Höhe Braunschweig war die Gruppe ca. 3 Stunden vor der Zeit. Trotz extremer Hitze!

Die 1. Nacht war wundervoll und der zweite Tag näherte sich. Wieder 36 Grad und bis dahin waren schon 150 Liter getrunken.

2. Verpflegungsstelle in Rieneck bei der Gothaer-Versicherung Klaus Wirth. Dort war sogar die Garage den ganzen Tag kühl gehalten und ein “Schlafzimmer” war auch eingerichtet. Dort konnten sich die Crosser optimal verpflegen und auch eine Runde schlafen.

Weiter ging es über die heißen Straßen immer Richtung Süden. Ab 16 Uhr gähnende Leere auf deutschen Straßen. Hoch motiviert nach dem 4:0 für unsere deutsche Mannschaft ging es über die B 13 Richtung Ansbach.

Weiter immer Richtung Süden und ab Wassertrüdingen ging es in die 2. Nacht. Wieder 18 Grad (ein Traum).

Vor Landsberg ging es wieder aus der zweiten Nacht heraus und die Gruppe fuhr voll im Zeitlimit Richtung Garmisch.

Eine letzte Pause 40 km vor Garmisch und mit vollen Akkus ging es bis Farchant.

Ankunft Ortsschild: 9 Uhr

Um 10:15 wurden wir wieder von einem Polizeimotorrad nach Garmisch auf das Event BMW Motorrad Days 2010 geführt. Nach einem grandiosen Empfang und Interview ging das 6. Race Across Germany (leider) zu Ende.

Mit dabei war dieses Jahr ein Filmteam von Marcel Heinig und Europas größtes Radmagazin TOUR

Voraussichtlich wird in der Septemberausgabe 2010 ein sehr ausführlicher Bericht über das 6. Race Across Germany stehen.

Ich muss sagen, dass dies das extremste (Hitzebedingt) und homogenste RAG war. Die Gruppe entwickelte eine Eigendynamik und somit musste ich fast nie eingreifen.

Ganz nach dem Moto: Individuen starten, ein Team kommt an.......

Bedanken will ich mich bei allen Mitwirkenden welche das 6. RAG ermöglicht haben.

Herzlichst

Euer Dieter Göpfert

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